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Kinder- und Jugend-Sommercamp der Falken

Kinder- und Jugend-Sommercamp der Falken
Falkenrepublik vom 10.07. bis 24.07.13 in Immenreuth

Sommer, Sonne & Sonnenschein – Und du hast noch so gaaaar keine Ahnung, was du mit deinen Sommerferien – der schönsten Zeit des Jahres – anfangen sollst? Wir haben die Lösung! Heiße Tage am Badesee, klare Nächte im Zelt unter Sternenhimmel, Stockbrot am Lagerfeuer, Programm & Workshops zu den verschiedensten Themen und was sonst noch alles zu einem richtigen Zeltlager dazugehört. Wir singen, basteln, sprechen über die Welt und Gerechtigkeit, spielen selber Politik, aber auch Fußball, färben uns die Haare und gehen natürlich schwimmen. Manchmal liegen wir auch einfach faul in der Sonne. Das alles kannst du mit den Falken Rheinland-Pfalz erleben. Wir werden vom 10.07.-24.07.13 nach Immenreuth in Bayern auf unser alljährliches Sommercamp fahren und würden uns freuen, wenn DU mitkommst. Pack am besten noch deine Freunde und Freundinnen mit ein! Und das Beste ist: Du darfst selber aktiv beim Zeltlager mitbestimmen! Wir rufen für 14 Tage die Falkenrepublik aus, in der alle miteinander und gemeinsam die Regeln machen.

Informationen für Eltern, Großeltern, Onkeln und Tanten:

Die Falken sind ein Kinder- und Jugendverband, der deutschlandweit in den Schulferien Freizeiten für Kinder und Jugendliche veranstaltet. Unser Anspruch ist, jungen Menschen ein gemeinschaftliches Miteinander beizubringen und vorzuleben. Die Teilnehmenden entscheiden innerhalb der gesetzlichen Regelungen, was gut und schlecht für sie ist. So kann Cola ganz schnell auf der Don‘t-Liste landen, weil die Zähne drunter leiden. Dafür gibt es den Zeltlagerrat, indem die Kinder gemeinsam die Regeln beschließen. Die Kinder sollen lernen, dass es sich lohnt, für seine Belange einzustehen und was Mitbestimmung bedeutet. Wir wagen dieses Projekt ganz bewusst schon mit Kindern. Denn so lernen Menschen ab sechs Jahren bereits, was Respekt bedeutet und das Kinder oft ganz gut selber wissen, was gut und schlecht für sie ist. Wir erwarten 50- 70 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 17 Jahren aus Rheinland-Pfalz und Brandenburg. Für 320 € (Geschwister-/Mitgliederrabatt -10 €) versorgen wir die Teilnehmenden mit allem, was sie brauchsen und bringen sie sicher hin und zurück. Damit die Teilnahme nicht am Geld scheitert, finden wir eine Lösung, wenn Sie sich bei uns melden. Weitere Infos gibt’s unter Falken-rlp.de und bei unserem Bildungsreferenten Herrn Jan Schmitz, Herderstraße 23, 67117 Limburgerhof, Tel: 0152/54278627

Osterfreizeit vom 21. – 28. März 2013 im Stöcklewald

Hey Kids, die Welt ist bunt!

Die Ferien sind da um Spaß zu haben und das wollen wir zusammen mit vielen anderen Kindern!
7 Tage lang werden wir in einem schönen Haus im Schwarzwald unsere kunterbunte
Welt und noch viel mehr entdecken:
Habt ihr euch auch schon mal gefragt, was rot
eigentlich mit den Falken zu tun hat?

Ist blauwirklich eine Jungenfarbe und rosa eine für Mädchen?
Warum ist die Friedenstaube weiß?
Ist der Schwarzwald wirklich schwarz? Und
soll grün was mit Umwelt zu tun haben? Und
wie bunt ist eigentlich das Essen auf der ganzen
Welt?

Gemeinsam wollen wir das alles herausfinden! Jeden Tag springen wir von Farbe zu Farbe und
wollen unsere eigene farbenfrohe Welt machen!
Das geht natürlich nur mit Spielen, Basteln, Kochen und Spaß haben. Dazu gibt es wie
immer auch eine Nachwanderung, Lagerfeuer und eine knallbunte Party!
Wir freuen uns, wenn Du dabei bist! Lächelnd

Interessiert?
Mitfahren können alle Kinder zwischen 6 und
12 Jahren!
Kosten: 140€ / 130€ Mitglieder
– 10 € Geschwisterrabatt
Ganz wichtig: Bitte nicht wegen Geld zu Hause
bleiben! Wenn es daran scheitert, sagt Bescheid;
wir finden gemeinsam eine Lösung!

Rahmendaten

Abfahrt: Rückkehr
Donnerstag, 21. März, Donnerstag, 28. März
Mannheim Hbf ca.11 Uhr Mannheim Hbf ca. 17 Uhr
Mainz Hbf (West) ca. 10 Uhr Mainz ca. 18 Uhr

Anmeldung unter:
SJD – Die Falken Rheinland-Pfalz
Klarastr. 15a
55116 Mainz
Fon / fax: 06131 – 9015489
mail@falken-rlp.de
http://www.falken-rlp.de

oder direkt hier online anmelden:

http://www.falken-rlp.de/index.php/anmelden_SJD.html

Tag der Demokratie

Die Falken Andernach und Koblenz beteiligen sich am 24. November mit einem Infostand am Tag der Demokratie in Remagen. Ab 11 Uhr geht es los.

Pressetext in der Rhein-Zeitung

Neues aus Landes- und Bundesverband

Wenn ihr unter Termine nachschaut, seht ihr, dass es einige Aktualisierungen gab. Hier ist in näherer Zukunft die zweite Juleica-Schulung in diesem Jahr zu nennen. Diese findet vom 03. bis 07. Oktober in Ohlweiler statt. Weiterhin beteiligt sich der Landesverband an der Bundesverbandsveranstaltung „Gruppe auf Reisen“ für die 6- bis 15jährigen.

Gedenkdemo in Koblenz

Die SJD – Die Falken Stadtverband Andernach unterstützt am 24. August 2012 eine Gedenk-Demonstration anlässlich des 20. Todestags von Frank Bönisch in Koblenz.

Ablauf:
17:30 Treffen am Hauptbahnhof Koblenz
18:00 Beginn Demonstration durch die Innenstadt

Kein Vergessen!
Für einen Gedenkstein am Zentralplatz!

Weitere Informationen und der Aufruf folgen. Diese werden hier veröffentlicht. Ihr könnt die Infos aber auch aus erster Hand hier abrufen:
Initiative „Kein Vergessen“ Koblenz

Kein Tag länger das „braune Haus“

Zu der schon angekündigten Demo gibt es jetzt einen Mobilisierungsblog, auf welchem alle neuen Entwicklungen zu der antifaschistischen Demonstration gegen das „braune Haus“ in Bad Neuenahr-Ahrweiler veröffentlicht werden. Selbstverständlich halten wir euch auch hier und auf Nachfrage auf dem Laufenden. Für das schöne Leben!

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http://24maerz2012.blogsport.de/

Nazis wegschunkeln!

Als Ersatz für den Aufmarsch in Dresden, wollen die Nazis in Worms braune Geschichtskittung betreiben. Dagegen ruft ein Bündnis aus verschiedenen Gruppen auf:

http://naziswegschunkeln.blogsport.de/2012/02/15/am-18-februar-2012-nazis-wegschunkeln/#more-7

Demo gegen das Braune Haus in Bad Neuenahr-Ahrweiler

Der Stadtverband Andernach der Sozialistischen Jugend – Die Falken unterstützt folgenden Demo-Aufruf. Weitere Infos folgen.

Einleitung:

Wir sind ein Zusammenschluss antifaschistischer Gruppen aus Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Unser Ziel ist es, über die Neonazi-Kameradschaft „Aktionsbüro-Mittelrhein“ zu informieren, zu sensibilisieren und Gegenengagement zu mobilisieren.

Die neonazistische Kameradschaft „Aktionsbüro Mittelrhein“ ist im Hinterland zwischen Bonn und Koblenz aktiv. In Bad Neuenahr-Ahrweiler verfügen sie derzeit über ein angemietetes Haus in der Weinbergstraße 17, das als Zentrum dient und von dem gewalttätige Übergriffe ausgehen. Die Neonazis vom Aktionsbüro Mittelrhein haben sich seit mehreren Jahren in der Region festgesetzt und marschieren regelmäßig in verschiedenen Städten in der Region auf. Seit 2009 versuchen sie in Remagen einen jährlichen Aufmarsch zu etablieren

Demonstration
Wir müssen leider feststellen, dass solche Neonazigruppierungen hier relativ ungestört agieren können, sich sogar ein „Zentrum“ mitten in Bad-Neuenahr Ahrweiler einrichten. Der jährliche Aufmarsch in Remagen blieb bisher relativ unbeantwortet, körperlicher Übergriffe kamen selten an die Öffentlichkeit. Ebenso müssen wir feststellen, dass es nicht einfach ist Menschen in – und über die Region hinaus – zu aktivieren sich den Neonazis entgegenzustellen.

Deshalb wollen wir am 24. März 2012 eine Demonstration unter dem Motto „Keine Stadt, keine Straße, kein Haus den Nazis! “ in Bad-Neuenahr Ahrweiler veranstalten. Mit dieser Demonstration wollen wir die Problematik „Aktionsbüro-Mittelrhein“ in die Öffentlichkeit bringen. Wir wollen aber auch Menschen vor Ort, die von Übergriffen und Einschüchterungen betroffen sind, Mut machen und ihnen zeigen, dass sie nicht allein sind.
Die Demonstration soll ein entschlossene, solidarische und friedliche Aktion werden, die es möglichst vielen Menschen ermöglicht, sich zu beteiligen.

Wir sind uns bewusst, dass eine Demonstration erst einmal nur eine punktuelle Veranstaltung ist, trotzdem wollen wir z.B durch regionale aber auch überregionale Informationsveranstaltungen im Vorfeld der Demonstration auf das bestehende Neonaziproblem in der Region Ahrweiler aufmerksam machen und, soweit es möglich ist, damit nachhaltige Strategien anregen. Fest steht nämlich, dass das Aktionsbüro-Mittelrhein auf der einen Seite zwar ein ruhiges Rückzugsgebiet in Ahrweiler nutzt, auf der anderen Seite aber von dort aus weit über die Region hinaus agiert und wirkt.

Ihre/Eure Unterstützung

Wir würden uns freuen wenn Sie/Ihr unser Anliegen und die Demonstration unterstützt. Unser gemeinsames Interesse sollte es sein, solche Zustände,wie sie momentan in Ahrweiler und Umgebung herrschen, öffentlich zu machen und gegen diese ein klares Zeichen zu setzen.

Wichtig ist uns ein reger Austausch zwischen verschiedenen zivilgesellschaftlichen Gruppen zu dieser Thematik und wir würden es sehr begrüßen, wenn viele weitere Gruppen, Initiativen, Vereine, Partei etc. sich dem Bündnis anschließen wollen. Für all die, die sich inhaltlich und/oder als Erstunterzeichner_innen einbringen möchten möchten wir erwähnen, dass der Aufruf und andere Entwürfe zur Demo nicht endgültig sind. Bis Ende Januar können Unterstützer_innen gerne auf Flyer und Plakaten ergänzt werden und sich konstruktiv einbringen. Aber auch danach freuen wir uns über jede Form der Unterstützung und würden Sie/Euch gerne m Bündnis willkommen heißen. Daneben helfen auch finanzielle Hilfen, Anfragen für Informationsveranstaltungen, Mobilisierung und euer Erscheinen auf der Demonstration.

Für Ihre/Eure Fragen, Kritik, Anregungen und alles andere sind wir jederzeit offen und dankbar.

Bündnis 24.März

Aufurf:

Keinen Tag länger das braune Haus!

Mehrere antifaschistische Gruppen aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen rufen am 24. März 2012 zur Demo gegen das Nazizentrum vom „Aktionsbüro Mittelrhein“ in Bad Neuenahr-Ahrweiler auf.

Die neonazistische Kameradschaft „Aktionsbüro Mittelrhein“ ist im Hinterland zwischen Bonn und Koblenz aktiv. In Bad Neuenahr-Ahrweiler verfügen sie derzeit über ein angemietetes Haus in der Weinbergstraße 17, das als Zentrum dient und von dem gewalttätige Übergriffe ausgehen. Die Neonazis vom Aktionsbüro Mittelrhein haben sich seit mehreren Jahren in der Region festgesetzt und marschieren regelmäßig in verschiedenen Städten in der Region auf. Seit 2009 versuchen sie in Remagen einen jährlichen Aufmarsch zu etablieren.

Rheinwiesen in Remagen

Auch im letzten Jahr organisierte das Aktionsbüro Mittelrhein wieder einen „Trauermarsch“ in Remagen. Anlass der jährlichen Aufmärsche sind die so genannten Rheinwiesenlager, in denen 1945 Wehrmachtssoldaten durch die Alliierten festgesetzt wurden. Hier wird bewusst versucht, deutschen Täter_innen als Opfer darzustellen und behauptet, in den „Rheinwiesenlagern“ wären mehr als eine Million deutscher Soldaten umgebracht worden. Die Verdrehung von Täter_innen zu Opfern und die Zelebrierung eines Opfermythos fallen in der gesellschaftlichen Mitte allerdings meist auf ebenso fruchtbaren Boden. Das Leugnen deutscher Schuld wird durch das Erzeugen eines deutschen Opfermythos einfacher. Die Vorstellung, dass Deutsche lange genug die Täter_innen waren, und auch mal an angebliche Kriegsverbrechen der alliierten Befreier_innen gedacht werden sollte, ist teilweise gesellschaftsfähig geworden. So besteht auch in Remagen die Gefahr, dass sich bürgerliches Gedenken mit neonazistischer Ideologie vermischt; eine kritische Geschichtsbetrachtung ausbleibt und so das Problem nur auf Neonazis reduziert wird.

Das Haus in der Weinbergstrasse 17

Seit Anfang 2010 haben die Nazis des ABM ein Wohnhaus in der Weinbergstraße 17 in Bad Neuenahr-Ahrweiler angemietet. Dieses dient nicht nur als Wohnraum, sondern vor allem als Zentrum für ihre Aktivitäten. Es fungiert als Anlaufstelle; es finden Treffen und Partys statt wie etwa am 30.07.2011, als dort unter dem Motto „Hawaii Party“ ein Konzert mit mehreren Nazibands stattfand oder am Silvesterabend 2011/2012 als Neonazis des Aktionsbüro Mittelrhein zu einer Party unter dem Motto “2 Jahre Braunes Haus Bad-Neunahr – Jetzt knallts richtig“ einluden. Die Buchstaben “NSU” wurden dabei farblich hervorgehoben und somit ein klarer Bezug zur Gruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ hergestellt. Im Keller des Hauses haben die Nazis einen Trainingsraum für Kampfsport eingerichtet. Die Neonazis aus dem Umfeld des Hauses tragen ihre Gesinnung offen zur Schau und treten gewalttätig auf, immer wieder kommt es zu Übergriffen. Auch in Remagen, wo einige der Bewohner studieren, treten sie offen auf und kandidieren zu Wahlen an der Hochschule.

Das Aktionsbüro Mittelrhein – Aktivitäten und Vernetzung

Bei Aufmärschen sind die Nazis des ABM mit einem eigenen Lautsprecherwagen unterwegs. Das Kennzeichen des Wagens – AW X 3107 – bezieht sich auf einen Mord. Der Obdachlose Dieter Klaus Klein wurde in der Nacht vom 31.07.1992 im Stadtpark von Bad Breisig von Naziskins umgebracht. Dieser Wagen wurde auch im Wahlkampf von der NPD genutzt und wird regelmäßig vom ABM für Aufmärsche bereitgestellt, so etwa 2011 in Frankfurt und Bad Nenndorf. Auch ohne Lautsprecherwagen sind Mitglieder des ABM auf diversen Aufmärschen präsent. So stellten sie 2011 etwa in Trier und Koblenz das Fronttransparent. Bei der Nazi-Bustour durch NRW zur Mobilisierung für den „nationalen Antikriegstag“ letztes Jahr in Dortmund wurde neben Städten wie Bonn und Leverkusen auch in Bad Neuenahr angefahren.

Die Situation vor Ort

Das ABM ist vor allem im Ahrkreis, besonders in Bad Neuenahr-Ahrweiler, aktiv. Hier kommt es regelmäßig zu Einschüchterungsversuchen und körperlichen Übergriffen gegenüber Menschen, die von Seiten der Nazis als politische Gegner_innen wahrgenommen werden. So wurde im Dezember 2010 das Auto eines AStA-Referenten beschmiert, der sich gegen die Kandidatur von ABM-Nazis an der FH Remagen engagierte. Nach einer Party im „braunen Haus“ im März 2011 wurde das Haus eines Antifaschisten von mehreren Neonazis mit Flaschen und Steinen beworfen.

Dass den Nazis dabei Widerstand entgegenkommt, ist kaum festzustellen. Bis heute konnten die Nazis des Aktionsbüro Mittelrhein relativ ungestört agieren, zivilgesellschaftlicher Protest formiert sich nur schwer und zögerlich bzw. konnte sich nicht in einem nötigen Umfang mobilisieren. Begleitet wird dies durch eine zweifelhafte Informationstaktik von Polizei und Verfassungsschutz. So betont diese jahrelang, dass es im Ahrkreis kein Naziproblem gebe. Der Umstand von ständigen körperlichen Angriffen auf vermeintliche Antifaschist_innen wird ignoriert, das Problem liegt für die Polizei scheinbar viel mehr bei einer örtlichen Punkszene. Dieses Verhalten der Polizei und des Verfassungsschutzes in den letzten Jahren, gerade in Rheinland Pfalz, ist so ausgeprägt, dass hier nicht von Fehlern, Unwissenheit oder sonstiger Unfähigkeit gesprochen werden kann. Deutlich wurde dieses fragwürdige Problembewusstsein in drastischer Art und Weise im November 2010. Am 20. November versammelten sich erneut ca. 300 Nazis in Remagen für ihren „Trauermarsch“. Dort versuchten ca. 150 Gegendemonstrant_innen den Naziaufmarsch zu stören. Eine vermeintliche Auseinandersetzung mit der Polizei führte zu massiven Repressalien gegen Antifaschist_innen. Die Neonazis konnten ungestört marschieren.

Die Provinz – strukturelle Nestwärme für Nazis?

Diese unerträglichen Zustände gibt es nicht nur im Ahrkreis. Deshalb ist es wichtig, die Bedeutung von provinziellen Rückzugsgebieten wahrzunehmen. In den größeren Städten in der Region haben die Nazis des ABM noch Probleme sich festzusetzen. Zu lange wurde das Problem in die Provinz verschoben, in der die Nazis ein vermeintlich sicheres Rückzugsgebiet finden. Die dort existierende rechts-konservative Grundstimmung, kombiniert mit dem theoretischen Konstrukt der Extremismustheorie produziert verzerrte Problemwahrnehmungen. So wird es den Nazis leicht gemacht, so zu handeln, wie sie möchten. Schnittmengen in Einstellungsmustern zwischen der gesellschaftlichen Mitte und Neonazis scheinen hier noch einfacher nutzbar zu sein.
Im Kreis Ahrweiler spitzt sich die Lage seit Jahren zu. Mit dem „Braunen Haus“ ist es dem Aktionsbüro Mittelrhein gelungen mit einer eigener Infrastruktur in die Region einzuziehen. Einschüchterungen und Übergriffe durch Neonazis des ABM sind mittlerweile Alltag

Gebraucht wird ein konsequenter Antifaschismus, der über punktuelle Anlässe hinausgeht. Zu lange konnten sich die Neonazis im ruhigen Hinterland festsetzen.

Lasst uns gemeinsam und solidarisch gegen diese Zustände einstehen. Es darf nicht sein, dass sich Neonazi-Kameradschaften und deren Zentren etablieren ohne energischen Widerstand zu spüren.

Lasst uns gemeinsam unsere Forderung gegen das Aktionsbüro-Mittelrhein und das „Braune Haus“ und für ein besseres Leben auf die Straße gehen. Neonazis aus der Deckung holen – auch in der Provinz.

Keine Stadt, keine Straße, kein Haus den Nazis!
Nazizentren dicht machen! Zusammen in die Provinz fahren!

Osterfreizeit (07.04. bis 14.04.)

In den Osterferien fährt der Landesverband mit Kindern zwischen 6 und 12 Jahren nach Schloss Dhaun. Hier werden wir uns mit der Frage beschäftigen was Ihr unter Politik versteht und was Ihr Euch von der Politik wünscht. Zu diesem Zweck haben wir Politikerinnen verschiedener Parteien eingeladen, um mit euch zu diskutieren. Darüber hinaus werden wir mehrere Kameras mitnehmen, um mit Euch gemeinsam unsere Ergebnisse und Erfahrungen in einem kleinen Film festzuhalten und erste Einblicke in Kameratechniken zu erarbeiten. Ausserdem planen wir natürlich gemeinsam mit Euch bei Spiel und Spaß eine lockere Zeit zu verbringen.

Anmeldung und weitere Informationen bei Jan (jan.schmitz@falken-rlp.de).

Wahlalter ab 16!

Die Falken Rheinland-Pfalz setzen sich zusammen mit der DGB Jugend Rheinland-Pfalz, den Jusos Rheinland-Pfalz, der LandesschülerInnenvertretung Rheinland-Pfalz und dem Landesjugendring Rheinland-Pfalz für ein Wahlalter aber 16 Jahren ein. Dazu wurde eine Online-Petition gestartet. Diese kann unter untenstehenden Adresse mitgezeichnet werden:

http://openpetition.de/petition/online/wahlalter-ab-16-in-rlp